Passphrase-Generator
- 7 Wörter
Kostenloser Passphrase-Generator für zufällige Wörter
Mit diesem Passphrase-Generator erstellst du ein merkbares Passwort aus zufälligen Wörtern: leicht zu merken, leicht zu tippen und schwer zu erraten. Er setzt die Idee von xkcd und die Diceware-Methode richtig um – mit einem sicheren Zufallszahlengenerator und einer realistischen Berechnung der Stärke. Die Standardeinstellung mit sieben zufälligen Wörtern ist stark genug für fast alles, was du von Hand eintippst.
Wähle 3 bis 12 Wörter, die Trennzeichen dazwischen, Großbuchstaben, eine Zahl, ein Symbol und eine maximale Länge. Die Wörter gibt es auf Englisch und in neun weiteren Sprachen. Ein Wort gefällt dir nicht? Tippe darauf, um nur dieses Wort auszutauschen. Die Passphrase wird auf deinem Gerät erstellt und nirgendwohin gesendet.
Direkt zu: Wofür ist sie gedacht? · Wie viele Wörter? · Drei zufällige Wörter · So merkst du sie dir · Fragen
Wofür brauchst du die Passphrase?
Eine Passphrase eignet sich als geheimes Passwort, das du selbst eintippst. Wähle den Einsatzzweck, und der Generator öffnet sich mit den passenden Einstellungen.
- Master-PasswortDas eine Passwort, das du nie vergessen darfst: Es entsperrt deinen Passwortmanager. Großbuchstaben und eine Zahl erfüllen die Vorgaben von Apps, die darauf bestehen.8 Wörter · Großbuchstaben · eine Zahl
- FestplattenverschlüsselungBitLocker, FileVault, VeraCrypt oder LUKS. Die Passphrase schützt alles auf der Festplatte und bekommt deshalb die meisten Wörter.8 Wörter
- SSH- oder GPG-SchlüsselEntsperrt deinen privaten Schlüssel bei jeder Verwendung.7 Wörter
- Vorlesen oder am Fernseher eingebenEinfache Wörter mit Leerzeichen lassen sich leicht am Telefon vorlesen oder mit einer Fernbedienung eingeben.7 Wörter · Leerzeichen
- Website mit strengen PasswortregelnGroßbuchstaben, zufällige Ziffern zwischen den Wörtern und ein Sonderzeichen erfüllen die Vorgabe „Groß- und Kleinbuchstaben, Zahl und Sonderzeichen“.6 Wörter · Großbuchstaben · Zahlen dazwischen · ein Sonderzeichen
- Drei zufällige WörterDie Empfehlung der britischen Regierung für Onlinekonten. Geeignet, wenn die Website die Zahl der Fehlversuche begrenzt und du die Anmeldung in zwei Schritten nutzt. Für alles andere zu schwach – die Erklärung findest du weiter unten.3 Wörter · Großbuchstaben · eine Zahl · Schwach, wenn eine Passwortdatei gestohlen wird
- Neue Konten für ein TeamZehn verschiedene Passphrasen, eine pro Zeile, jeweils mit eigener Kopierschaltfläche. Für eine ganze Klasse oder Firma nutze den Massen-Passwortgenerator.10 Passphrasen mit je 7 Wörtern
- Konto bei einer Website oder AppWenn du das Passwort nie selbst eintippst, ist eine zufällige Zeichenfolge bei gleicher Sicherheit kürzer.Passwortgenerator
Wie viele Wörter brauchst du?
Jedes zusätzliche Wort macht eine Passphrase etwa 7.400-mal schwerer zu erraten, weil ein Angreifer für jedes davon alle Wörter der Liste ausprobieren muss. Sieben zufällige Wörter, unsere Standardeinstellung, eignen sich für fast alles, was du von Hand eintippst: die Anmeldung am Computer, WLAN oder einen SSH-Schlüssel. Für einen Passwortmanager oder einen verschlüsselten Datenträger solltest du acht Wörter verwenden. Drei oder vier Wörter sind nur für Konten geeignet, die Fehlversuche blockieren, wie weiter unten erklärt.
Die Zeitangabe unter dem Generator geht vom schlimmsten Fall aus: Der Angreifer kennt deine Wortliste und hat eine Kopie, mit der er auf seinen eigenen Computern unbegrenzt viele Versuche machen kann – etwa eine von einer Website gestohlene Passwortliste oder eine kopierte verschlüsselte Datei. Wie lange es dauert, die im Generator angezeigte Passphrase zu erraten, hängt davon ab, wer es versucht:
Deine Passphrase7 WörterEnglischAbc123!@#
- Eine Grafikkarte
- 98 Millionen Jahre
- Sehr stark
- Wie in einem leistungsstarken Gaming-PC
- 1.000 Grafikkarten Deine Bewertung
- 98.000 Jahre
- Stark
- Stundenweise gemietet, etwa von einer kriminellen Gruppe
- 100.000 Grafikkarten
- 980 Jahre
- Stark
- In der Größenordnung einer Regierung oder eines großen Technologieunternehmens. Niemand veröffentlicht diese Zahlen.
Bei einer gut geschützten Website oder einem gut geschützten Gerät dauern Angriffe viel länger: Wiederholte Fehlversuche werden blockiert und Passwörter in einer Form gespeichert, die das Durchprobieren verlangsamt. Du kannst allerdings nicht sehen, wie eine Website dein Passwort speichert. Verlass dich also nicht darauf.
Großbuchstaben bringen fast nichts, denn ein Angreifer kann ebenfalls jedes Wort mit einem Großbuchstaben beginnen lassen. Eine Zahl oder ein Sonderzeichen bringt ein wenig. Ein weiteres Wort bringt am meisten. Wenn eine Website die Länge begrenzt, öffne Unbegrenzt und wähle die passende Grenze: Der Generator erstellt dann nur Passphrasen, die hineinpassen, und die angezeigte Stärke sinkt entsprechend.
Reicht ein Passwort aus 3 Wörtern?
Das britische National Cyber Security Centre empfiehlt, „drei zufällige Wörter“ zu verwenden, und viele Menschen suchen inzwischen nach einem Passwortgenerator für 3 Wörter. Der Rat ist sinnvoll für den vorgesehenen Zweck: ein Online-Konto, das wiederholte Anmeldeversuche blockiert und idealerweise eine Anmeldung in zwei Schritten nutzt. Drei zufällige Wörter über eine Anmeldeseite mit 10 Versuchen pro Sekunde zu erraten, würde rund 650 Jahre dauern.
Der Haken ist ein Datenleck. Werden die als Hashwerte gespeicherten Passwörter der Website gestohlen, lassen sich dieselben drei Wörter in weniger als einer Sekunde knacken. Auch Großbuchstaben, eine Zahl und ein Sonderzeichen helfen kaum. Nutze drei Wörter also nur für die vom NCSC vorgesehenen Fälle. Für einen Passwortmanager, die Anmeldung am Computer, WLAN oder einen verschlüsselten Datenträger solltest du sieben oder mehr Wörter verwenden. Das Beispiel Drei zufällige Wörter oben öffnet den Generator mit Einstellungen nach dem Vorbild des NCSC. Die Anzeige der Passwortstärke zeigt dabei ehrlich, wie schwach ein solches Passwort ist.
Ein Passphrase-Generator nach xkcd – richtig umgesetzt
Der berühmte xkcd-Comic zeigte, dass vier zufällige, gebräuchliche Wörter leichter zu merken sind als „Tr0ub4dor&3“ und sich schwerer knacken lassen. Die Grundidee war richtig. Die Zahlen dienten allerdings nur zur Veranschaulichung: Vier Wörter aus einer Liste mit 2.048 Wörtern ergeben 44 Bit, die eine einzelne Grafikkarte in weniger als einer Minute durchprobieren kann.
Dieser Generator behält die Idee bei und passt die Zahlen an: Listen mit etwa 7.400 statt 2.048 Wörtern, standardmäßig sieben statt vier Wörter, kein Wort doppelt und ein sicherer Zufallszahlengenerator statt einer Auswahl von Hand. Sieben Wörter ergeben etwa 90 Bit – das entspricht etwa 100.000 Jahren, selbst mit 1.000 Grafikkarten.
Am wichtigsten ist dabei der Zufall. Wer seine Wörter selbst auswählt, greift oft zu Liedtexten, Zitaten, Namen und Orten. Programme zum Knacken von Passwörtern probieren diese zuerst aus. Selbst „correct horse battery staple“ aus dem Comic taucht inzwischen Tausende Male in Datenlecks auf. Zufällig ausgewählte Wörter haben kein erkennbares Muster. Deshalb gelten die Zahlen auch dann, wenn ein Angreifer weiß, dass du PassGen.co verwendet hast. Nutzt du bereits eine selbst ausgedachte Passphrase? Teste sie im Passwort-Checker.
So merkst du dir eine Passphrase
- Stell dir ein Bild vor. Stell dir die Wörter der Reihe nach als kurze, lustige Szene vor. Ein Walross mit einer Laterne in einer Schlucht bleibt viel besser im Gedächtnis als sieben einzelne Wörter.
- Tippe sie anfangs oft ein. Verwende sie in der ersten Woche mehrmals täglich. Danach erinnern sich deine Finger daran.
- Schreib sie auf, während du sie lernst. Bewahre den Zettel zu Hause auf, niemals zusammen mit dem Gerät, das du damit entsperrst, und vernichte ihn, sobald du die Passphrase auswendig kennst.
- Behalte die Trennzeichen bei. Bindestriche oder Leerzeichen zeigen dir, wo du dich vertippt hast, und kosten nichts.
Passphrasen in deiner eigenen Sprache
Wörter, die du kennst, kannst du dir leichter merken und einfacher eingeben. Wähle über die Schaltfläche mit dem Globus eine Wortliste aus: English, Deutsch, Español, Français, Italiano, Português, Català, Nederlands, Українська oder Русский. Jede Hauptliste enthält etwa 5.900 bis 7.700 Wörter. Eine Passphrase aus einer dieser Listen ist also fast genauso sicher wie eine englische. Die Berechnung der Stärke unter dem Generator berücksichtigt genau die von dir gewählte Liste.
Die ukrainischen und russischen Wortlisten gibt es auch in lateinischen Buchstaben. Denn auf dem Startbildschirm eines verschlüsselten Laptops, auf einem Fernseher oder auf der Verwaltungsseite eines Routers steht oft nur eine US-Tastaturbelegung zur Verfügung. Wenn du deine Passphrase dort nicht eingeben kannst, bleibst du ausgesperrt. Teste deshalb eine Passphrase für die Festplattenverschlüsselung auf dem Startbildschirm, bevor du dich darauf verlässt, oder verwende eine Wortliste ohne Akzente.
English (short words) verwendet Wörter mit drei bis fünf Buchstaben, die du auf einem Smartphone oder mit einer TV-Fernbedienung schneller eingeben kannst. Da weniger Wörter zur Auswahl stehen, trägt jedes einzelne weniger zur Sicherheit bei. Verwende deshalb neun kurze Wörter, um die gleiche Sicherheit wie mit sieben Wörtern aus der Hauptliste zu erreichen.
So funktioniert es: Technische Details
Für alle, die es genauer wissen möchten.
Sicherer Zufall
Jedes Wort wird mit crypto.getRandomValues() ausgewählt. Dabei sorgt ein Verfahren namens Rejection Sampling dafür, dass jedes Wort genau die gleiche Wahrscheinlichkeit hat. Wird ein Wort gezogen, das bereits in der Passphrase vorkommt, wird erneut gezogen. So erscheint kein Wort zweimal.
Geschätzte Stärke
Grundlage ist die genaue Anzahl unterschiedlicher Passphrasen, die mit den gewählten Einstellungen möglich sind. Ohne maximale Länge ergibt sich bei einer Liste mit N Wörtern die Anzahl N × (N − 1) × …, mit einem Faktor pro Wort der Passphrase. Zufällige Ziffern zwischen den Wörtern vervielfachen diese Anzahl um den Faktor 10 pro Zwischenraum, „Zahl hinzufügen“ um 10 × Wortanzahl (welche Ziffer, welches Wort) und „Symbol hinzufügen“ um 8 × Wortanzahl (eines der Zeichen ! @ # $ % ^ & *, welches Wort). Großbuchstaben erhöhen die Stärke nicht. Das gilt auch für ein Trennzeichen mit der Einstellung „Benutzerdefiniert“, weil du es selbst gewählt hast. Bits = log2 dieser Anzahl. Zeit zum Knacken = 2Bits − 1 ÷ (2 × 1014) Sekunden, bei 1.000 Grafikkarten.
Maximale Länge
Der Generator berechnet anhand der Wortlängen in der Liste genau, wie viele Passphrasen die Längengrenze einhalten. Daraus wählt er zufällig eine aus, wobei jede gleich wahrscheinlich ist. Die Stärke ergibt sich aus der Anzahl der Passphrasen, die die Längengrenze einhalten.
Ausgetauschte Wörter
Für jedes Wort, das k-mal ausgetauscht wurde, sinkt die Stärke um log2(k + 1) Bits. Das ist der größtmögliche Verlust durch die Auswahl eines von k + 1 Wörtern.
Wortlisten passend zu Würfeln
Die meisten Listen enthalten ursprünglich 7.776 Wörter. Das entspricht 6 × 6 × 6 × 6 × 6, also der Anzahl möglicher Ergebnisse beim Wurf mit fünf Würfeln. Das ist die Diceware-Methode: Du wirfst fünf Würfel und schlägst das zugehörige Wort nach. Die spanische, italienische und katalanische Liste enthalten jeweils 8.192 Wörter, die englische Liste mit kurzen Wörtern 1.296 – passend zu vier Würfeln. Wegen der unten beschriebenen Bereinigung verwendet der Generator den Zufallszahlengenerator deines Browsers statt Würfelergebnissen.
Bereinigung
Wörter mit einem Trennzeichen, etwa „yo-yo“, werden entfernt, damit die Wortgrenzen eindeutig bleiben. Entfernt werden auch Personen- und Ortsnamen, selbst wenn sie in einer Liste in Kleinbuchstaben stehen, sowie Wörter, die in einer laut vorgelesenen Passphrase unangenehm oder unpassend wären, etwa Krankheiten, Drogen, Waffen und abwertende Bezeichnungen. Nutzbare Wörter: English 7.424, English (short words) 1.234, Deutsch 6.947, Español 5.962, Français 7.347, Italiano 7.667, Português 7.429, Català 7.186, Nederlands 7.337, Українська 7.430, Українська (латиницею) 7.480, Русский und Русский (латиницей) jeweils 7.608. Die Berechnung der Stärke verwendet diese Zahlen und bleibt dadurch exakt.
Wortlisten
Die englische Liste ist die EFF Long Wordlist (CC BY 4.0), die englische Liste mit kurzen Wörtern die EFF Short Wordlist 1 (CC BY 3.0 US). Die deutsche, spanische, italienische und katalanische Liste stammen aus den Diceware-Listen von ulif (CC BY), die französische vom Tails-Projekt (CC0), die niederländische von mko.re (CC BY) und die ukrainische von git-leaf (MIT). Die russische Liste wurde für PassGen.co aus Daten von OpenRussian.org (CC BY-SA 4.0) erstellt, die portugiesische aus Worthäufigkeitsdaten von OpenSubtitles (hermitdave/FrequencyWords) und der portugiesischen Wikipedia (CC BY-SA 4.0).
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein gutes Beispiel für eine Passphrase?
Zum Beispiel samt-hafen-skizze-laterne-kaktus-walross-schlucht: sieben Wörter, die weder miteinander noch mit dir etwas zu tun haben. Verwende niemals ein Beispiel, das du irgendwo veröffentlicht gesehen hast – auch dieses nicht. Erstelle oben deine eigene Passphrase.
Ist eine Passphrase aus vier Wörtern sicher?
Nur dort, wo die Zahl der Fehlversuche begrenzt ist, etwa bei einem Handy, das sich nach wenigen Versuchen sperrt. Würde der Hash der Passphrase gestohlen, wären vier Wörter innerhalb von Sekunden geknackt. Verwende sieben Wörter für Konten und acht für alles, was andere Passwörter schützt.
Was ist der Unterschied zwischen einer Passphrase und einem Passwort?
Ein Passwort ist meist eine kurze Folge gemischter Zeichen, eine Passphrase eine längere Folge von Wörtern. Eine Passphrase ist das, was die meisten unter einem merkbaren Passwort verstehen. Bei gleicher Sicherheit ist eine Passphrase länger, lässt sich aber viel leichter eintippen und merken. Verwende eine Passphrase für alles, was du selbst eintippst, und ein zufälliges Passwort für alles, was dein Passwortmanager ausfüllt.
Ist das ein Diceware-Generator?
Er verwendet dieselbe Methode: Wörter werden zufällig aus einer Liste gezogen, deren Größe auf Würfel abgestimmt ist. Die meisten Listen enthalten 7.776 Wörter – so viele mögliche Ergebnisse gibt es beim Wurf mit fünf Würfeln. Statt zu würfeln, nutzt er den sicheren Zufallszahlengenerator deines Browsers. Das ist genauso zufällig und deutlich schneller. Die angezeigte Stärke wird anhand der tatsächlich verwendeten Liste berechnet.
Warum wird bei einer langen Passphrase eine kurze Zeit zum Knacken angezeigt?
Die Stärke hängt davon ab, wie viele verschiedene Passphrasen mit deinen Einstellungen entstehen könnten, nicht von der Anzahl ihrer Buchstaben. Angreifer probieren ganze Wörter aus der Liste aus. Deshalb helfen lange Wörter nicht mehr als kurze, und ein Großbuchstabe am Anfang jedes Wortes bringt nichts. Ein zusätzliches Wort verlängert die Zeit etwa um den Faktor 7.400.
Kann ich nur ein einzelnes Wort ändern?
Ja. Tippe oder klicke auf das Wort oder wähle es mit den Pfeiltasten aus und drücke die Eingabetaste. Nur dieses Wort wird ausgetauscht. Die angezeigte Stärke wird bei jedem Austausch etwas verringert, weil ein von dir ausgewähltes Wort etwas weniger zufällig ist als eines, das du nicht selbst ausgewählt hast.
Kann ich mehrere Passphrasen auf einmal erstellen?
Ja. Öffne Mehrere Passphrasen unter dem Ergebnis und wähle bis zu 16 aus, jede mit einer eigenen Schaltfläche zum Kopieren. Für eine ganze Klasse oder ein Unternehmen erstellt der Passwortgenerator für die Massenerstellung bis zu 1.000 und exportiert sie für Microsoft 365, Google Workspace oder Active Directory.
Kann ich Leerzeichen in einer Passphrase verwenden?
Meistens ja. Die meisten Websites, Betriebssysteme und Verschlüsselungsprogramme akzeptieren Leerzeichen. Einige ältere Systeme entfernen sie oder lehnen sie ab. Wenn du unsicher bist, verwende deshalb Bindestriche. Falls eine Website auch Bindestriche ablehnt, wähle Benutzerdefiniert und gib ein Zeichen ein, das sie akzeptiert. Die Stärke bleibt in jedem Fall gleich.
Wie füge ich einem SSH- oder GPG-Schlüssel eine Passphrase hinzu?
Führe für einen vorhandenen SSH-Schlüssel ssh-keygen -p -f ~/.ssh/id_ed25519 aus und füge die Passphrase ein, wenn du dazu aufgefordert wirst. Führe für GPG gpg --passwd gefolgt von deiner Schlüssel-ID aus. Bei neuen Schlüsseln wirst du beim Erstellen nach einer Passphrase gefragt.
Kann ich das für die Seed-Phrase einer Krypto-Wallet verwenden?
Nein. Eine Wiederherstellungsphrase aus 12 oder 24 Wörtern muss von deiner Wallet erzeugt werden. Sie verwendet eine eigene Wortliste und eine integrierte Prüfsumme, deshalb wären Wörter von hier nicht gültig. Die optionale BIP39-Passphrase, die manche Wallets anbieten, ist etwas anderes: Du wählst sie selbst, daher eignet sich eine Passphrase von hier gut dafür. Bewahre sie genauso sorgfältig auf wie die Wiederherstellungsphrase, denn ohne sie lässt sich die Wallet nicht wiederherstellen.
Ist es sicher, eine Passphrase online zu erstellen?
Hier ja. Die Passphrase wird von Code erzeugt, der in deinem Browser läuft, und niemals an uns gesendet. Sobald die Seite geladen ist, funktioniert sie auch ohne Internetverbindung. Du kannst die Verbindung also trennen, bevor du eine Passphrase erzeugst, wenn du sichergehen möchtest.
Weitere Tools
- PasswortgeneratorZufällige Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen
- PIN-GeneratorZahlencodes ohne leicht erratbare Varianten
- Nickname-GeneratorNamen für Konten und Spiele
- Passwort-CheckerWie stark ist ein Passwort? Ist es geleakt?
- Massen-PasswortgeneratorPasswörter für ein Team oder eine Klasse
- WLAN-QR-Code-GeneratorEin QR-Code zum Verbinden mit deinem WLAN