Passwort-Checker
Dein Passwort verlässt niemals dein Gerät. So bleibt es privat
Teste:
- Erfahre, wie lange es dauern würde, es zu knacken, und ob es bei einem Datenleck aufgetaucht ist.
Prüft alle bekannten Datenlecks, sobald du aufhörst zu tippen.
Kostenloser Passwort-Checker
Teste mit dem Passwort-Checker, wie sicher dein Passwort ist. Gib es oben ein oder füge es ein, um zu sehen, wie stark es ist, wie lange es dauern würde, es zu knacken, und ob es zu den 1 Million am häufigsten geleakten Passwörtern gehört. Alles passiert direkt beim Tippen in deinem Browser, und dein Passwort verlässt dieses Gerät nicht.
Wenn du aufhörst zu tippen, gleicht der Passwort-Checker dein Passwort auch mit der Liste „Pwned Passwords“ von Have I Been Pwned ab. Dabei werden nur 5 Zeichen eines verfremdeten digitalen Fingerabdrucks gesendet, niemals das Passwort. Sieh dir genau an, was gesendet wird.
Direkt zu: Was das Ergebnis bedeutet · Was gesendet wird · Wenn es schwach ist · Fragen
Was das Ergebnis bedeutet
Die meisten Passwörter werden nicht geknackt, indem jemand auf einer Anmeldeseite mögliche Passwörter eintippt. Stattdessen wird eine Website gehackt, ihre gespeicherten Passwörter werden gestohlen, und Angreifer gleichen auf ihren eigenen Computern mögliche Passwörter mit dieser Liste ab – so schnell, wie ihre Hardware es zulässt. Die Zeitangabe des Passwort-Checkers gilt für 1.000 Grafikkarten, die mit voller Geschwindigkeit Passwörter durchprobieren. Diese Zeit bestimmt die Stärkestufe:
- Sehr stark
- Eine Million Jahre oder mehr
- Stark genug für alles, was dieser Passwort-Checker beurteilen kann, sofern es zufällig erstellt und nur für ein Konto verwendet wird
- Stark
- Weniger als eine Million Jahre
- Für die meisten Konten geeignet, sofern es nur für ein Konto verwendet wird
- Mittel
- Weniger als 100 Jahre
- Ersetze es bei deiner nächsten Anmeldung
- Schwach
- Weniger als ein Jahr
- Ändere es sofort überall, wo du es verwendest
Sieht stark aus, ist es aber nicht
Die meisten Passwort-Checker bewerten die Länge und die verschiedenen Zeichenarten. Deshalb schneiden Passwörter wie P@ssw0rd2024! bei ihnen gut ab. Programme zum Knacken von Passwörtern zählen nicht einfach Zeichen: Diese Programme probieren zuerst die Muster aus, die Menschen verwenden. So bewertet dieser Passwort-Checker einige Passwörter, die auf den ersten Blick gut aussehen:
P@ssw0rd2024!KompromittiertEin Wort, ähnlich aussehende Ersatzzeichen, eine Jahreszahl und ein Sonderzeichen: etwa 500-mal in Datenlecks gefundenPassword123!KompromittiertEtwa 300.000-mal in Datenlecks gefundenLiverpool1892KompromittiertEin Verein und sein Gründungsjahr: etwa 27.000-mal in Datenlecks gefundenk7#Rq!9vT$2m@LxSehr starkZufällig: 31 Millionen Jahre zum Knacken
Ein Passwort, das in einem Datenleck aufgetaucht ist, ist unabhängig von seiner Stärke unsicher, weil Angreifer geleakte Passwörter zuerst ausprobieren. Ein Passwort-Checker kann zeigen, dass ein Passwort schwach ist; er kann nicht beweisen, dass es sicher ist.
Quellen: Grafikkarten-Benchmarks (hashcat), zxcvbn (USENIX Security), NIST-Passwortrichtlinien, NIST zu Quantencomputern. Wortlisten aus FrequencyWords von Hermit Dave, CC BY-SA 4.0.
Was bei der Prüfung auf Datenlecks gesendet wird
Während du die einzelnen Zeichen tippst, wird nichts gesendet. Wenn du aufhörst zu tippen oder ein Passwort einfügst, passiert einmalig Folgendes – hier am Beispiel des Passworts password:
- Du gibst das Passwort ein
passwordbleibt auf deinem Gerät - Dein Browser wandelt es in einen SHA-1-Fingerabdruck um
5BAA61E4C9B93F3F0682250B6CF8331B7EE68FD8bleibt auf deinem Gerät - Nur die ersten 5 Zeichen gehen an Have I Been Pwned
5BAA6wird gesendet - Der Dienst schickt alle Fingerabdrücke geleakter Passwörter zurück, die genauso anfangen – etwa 2.000, gemischt mit Fülleinträgendein Browser sucht nach einer Übereinstimmung
Der Dienst sieht weder das Passwort noch seinen vollständigen Fingerabdruck. Deshalb kann er nicht erkennen, welchen der 2.000 Fingerabdrücke du geprüft hast.
- Die schnelle Prüfung auf Datenlecks findet auf deinem Gerät statt. Die Seite lädt einmalig eine kompakte Liste mit Fingerabdrücken der 1 Million am häufigsten geleakten Passwörter herunter. So ist für die Prüfung beim Tippen keine Anfrage nötig. Die Wahrscheinlichkeit einer falschen Übereinstimmung liegt bei etwa eins zu einer Million.
- Eine Anfrage pro Passwort, niemals eine pro Tastendruck. Die Prüfung wartet, bis du aufhörst zu tippen. Wenn ein Passwort bereits auf der Liste auf deinem Gerät steht, wird gar nichts gesendet. Bei kleinen Änderungen an einem Passwort (ein korrigierter Tippfehler, ein paar hinzugefügte Zeichen) wird höchstens zweimal geprüft: Ein Vergleich nahezu identischer Abfragen könnte das Passwort verraten. Manche Passwort-Checker senden bei jedem Tastendruck eine Abfrage. Zusammengenommen verraten diese das Passwort Zeichen für Zeichen.
- Nichts wird aufbewahrt. Das Passwort wird nie gespeichert, erscheint nie in der Adressleiste und ist weg, sobald du die Seite verlässt.
- Prüf es selbst. Öffne den Tab „Netzwerk“ in den Entwicklertools deines Browsers und tippe: Es wird nichts gesendet, bis du aufhörst zu tippen. Dann siehst du eine einzige Anfrage an api.pwnedpasswords.com. Die Adresse endet mit den 5 Zeichen, die in diesem Abschnitt angezeigt werden. Oder trenne die Internetverbindung: Alles außer der vollständigen Prüfung auf Datenlecks funktioniert weiterhin.
Daten zu geleakten Passwörtern: Pwned Passwords von Have I Been Pwned, verwendet unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0.
Wenn dein Passwort schwach oder kompromittiert ist
- Ändere es auf jeder Website, auf der du es verwendest, und fang mit deinem E-Mail-Konto an, denn darüber lassen sich die Passwörter für deine anderen Konten zurücksetzen.
- Erstelle ein neues Passwort, statt das alte nur leicht zu ändern. Ein Zeichen hinzuzufügen oder 1 durch 2 zu ersetzen, gehört zu den ersten Varianten, die Angreifer ausprobieren. Erstelle ein zufälliges Passwort oder eine Passphrase.
- Nutze einen Passwortmanager, damit jedes Konto ein eigenes Passwort haben kann, ohne dass du dir die Passwörter merken musst.
- Aktiviere die Bestätigung in zwei Schritten, wo immer sie angeboten wird. Sie schützt dein Konto auch dann, wenn dein Passwort geleakt wird.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Passwort-Checker ist am sichersten?
Einer, der beim Tippen nichts sendet und bei dem du das selbst überprüfen kannst. Diese Seite prüft die Passwortstärke und gleicht dein Passwort mit den 1 Million am häufigsten geleakten Passwörtern ab – direkt auf deinem Gerät. Die vollständige Datenleck-Prüfung wartet, bis du aufhörst zu tippen, und sendet einmalig nur 5 Zeichen eines digitalen Fingerabdrucks. Du kannst das im Tab „Netzwerk“ der Entwicklertools deines Browsers beobachten oder die Internetverbindung trennen und sehen, dass der Passwort-Checker weiter funktioniert.
Wie prüfe ich, ob mein Passwort geleakt wurde?
Gib es oben ein oder füge es ein. Gehört es zu den 1 Million am häufigsten geleakten Passwörtern, siehst du das sofort. Wenn du aufhörst zu tippen, prüft der Passwort-Checker auch alle bekannten Datenlecks. Wenn dein Passwort in einem Datenleck auftaucht, verwende es nicht mehr.
Ist Have I Been Pwned sicher?
Ja, für Passwörter. Die Passwortprüfung ist so aufgebaut, dass der Dienst dein Passwort nie erhält: Dein Browser sendet nur die ersten 5 Zeichen des digitalen Fingerabdrucks deines Passworts und führt den abschließenden Abgleich selbst durch. Diese Seite fordert außerdem zusätzliche Fülleinträge in der Antwort an, damit selbst deren Größe nichts verrät.
Welches Passwort wird am häufigsten gehackt?
123456 wurde über 210 Millionen Mal in Datenlecks gefunden, gefolgt von 123456789, 12345678, password und qwerty (Zahlen von Have I Been Pwned). Alles, was einem Menschen spontan einfällt, steht bereits auf den Listen.
Kannst du mir ein Beispiel für ein starkes Passwort geben?
Jedes veröffentlichte Beispiel ist nicht mehr stark, weil es inzwischen auf den Listen steht. Selbst correcthorsebatterystaple aus dem xkcd-Comic ist schon Tausende Male in Datenlecks aufgetaucht. Ein starkes Passwort wird zufällig und nur für dich erstellt: Nutze den Passwort-Generator oder den Passphrasen-Generator.
Wie lange würde es dauern, mein Passwort zu knacken?
Gib es oben ein. Der Passwort-Checker zeigt dir die durchschnittliche Zeit, die 1.000 Grafikkarten brauchen, um es mit voller Geschwindigkeit anhand einer gestohlenen Passwortliste zu erraten – auf diesen Fall solltest du vorbereitet sein. Ein zufälliges Passwort mit 8 Zeichen wird in Sekunden geknackt; bei einem zufälligen Passwort mit 16 Zeichen dauert es etwa 3 Milliarden Jahre.
Warum zeigen andere Passwort-Checker längere Zeiten an?
Jeder Passwort-Checker muss Annahmen über einen Angreifer treffen, und die meisten sagen nicht, welche. Viele gehen von einer Website aus, die Passwörter mit einem bewusst langsamen Verfahren speichert. Dadurch sind nur einige Tausend Versuche pro Sekunde möglich. Manche rechnen mit Grafikkarten-Geschwindigkeiten von vor Jahren, andere berücksichtigen nur die Länge und übersehen Muster wie Wörter und Datumsangaben. Wir gehen von einem härteren Fall aus und sagen das auch: 1.000 Grafikkarten gleichen mit voller Geschwindigkeit mögliche Passwörter mit einer gestohlenen Passwortliste ab. Bei vielen gut betriebenen Websites dauert das Knacken deutlich länger. Du kannst aber nicht erkennen, zu welcher Art eine Website gehört. Betrachte unsere Zeiten deshalb als den schlimmsten Fall, auf den du vorbereitet sein solltest.
Warum wird ein langes Passwort trotzdem als schwach angezeigt?
Weil Programme zum Knacken von Passwörtern nicht einen Buchstaben nach dem anderen erraten. Sie probieren ganze Wörter, Namen, Orte, Datumsangaben und häufige Passwörter aus, kombinieren sie und hängen Zahlen an. LiverpoolFootball1892 hat 21 Zeichen, besteht für ein solches Programm aber nur aus zwei häufigen Wörtern und einer Jahreszahl: etwa hundert Millionen Versuche, die eine einzelne Grafikkarte in unter einer Sekunde schafft. Länge hilft nur, wenn die Zeichen unvorhersehbar sind – wie bei einem zufälligen Passwort oder einer Passphrase aus zufälligen Wörtern.
Wo sehe ich, welche meiner gespeicherten Passwörter kompromittiert sind?
Dein Passwortmanager kann sie alle auf einmal prüfen. Öffne auf einem iPhone oder Mac die App „Passwörter“ und schau unter „Sicherheit“ nach. In Chrome bietet der Google Passwortmanager den Passwortcheck an. NordPass, Bitwarden, 1Password und die meisten anderen Passwortmanager bieten einen ähnlichen Bericht.
Wie lang sollte ein Passwort sein?
Mindestens 16 zufällige Zeichen oder sieben zufällige Wörter. NIST, eine US-Standardisierungsbehörde, gibt Websites vor, Passwörter mit mindestens 64 Zeichen zuzulassen und mindestens 15 Zeichen zu verlangen, wenn das Passwort der einzige Schutz für das Konto ist.
Weitere Tools
- PasswortgeneratorZufällige Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen
- Passphrase-GeneratorWörter, die du dir leicht merken kannst
- PIN-GeneratorZahlencodes ohne leicht erratbare Varianten
- Nickname-GeneratorNamen für Konten und Spiele
- Massen-PasswortgeneratorPasswörter für ein Team oder eine Klasse
- WLAN-QR-Code-GeneratorEin QR-Code zum Verbinden mit deinem WLAN