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Passwortliste generieren

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Passwortliste generieren – für mehrere Nutzer

Hier kannst du eine Passwortliste generieren – für ein ganzes Team, Unternehmen oder eine ganze Klasse, mit bis zu 1.000 Passwörtern auf einmal, kostenlos und ohne Anmeldung. (Für ein einzelnes Passwort nutze den Passwortgenerator.) Füge eine Liste mit Namen oder E-Mail-Adressen ein oder wähle einfach die Anzahl aus. Jede Person bekommt einen Benutzernamen und ein Passwort. Lade eine CSV-Datei herunter, die du direkt in Microsoft Entra (Microsoft 365), Google Workspace oder Active Directory importieren kannst, oder drucke für jede Person einen Zettel zum Verteilen aus.

Du fügst ein
Du erhältst
NameBenutzernamePasswort
Ada Lovelaceada.lovelaceKq7#vHt9!mR4xb
Alan Turing[email protected]Wd3$pZ8&nYs6Ek
Grace Hoppergrace.hopperTz9!bM4^hFr7qC

Die Passwörter werden in deinem Browser erstellt. Nichts, was du einfügst, wird irgendwohin gesendet. Wenn du die Liste bearbeitest, bekommen nur die geänderten Zeilen neue Passwörter. Mit dem kreisförmigen Pfeil neben „Alle kopieren“ erzeugst du alle Passwörter neu.

Direkt zu: Passwortstile · Datei importieren · Passwörter verteilen · Fragen

Fünf Stile zur Auswahl

Wähle den Stil passend zu der Person, die das Passwort eingeben wird. Leicht verwechselbare Zeichen wie 0 und O oder 1 und l werden bei allen Stilen weggelassen. So lässt sich ein Passwort ohne Rätselraten von einem gedruckten Zettel ablesen.

  • Kq7#vHt9!mR4xbPasswort14 Zeichen (8 bis 64) mit allen vier Zeichenarten. Die Sonderzeichen werden von Microsoft, Google und Active Directory akzeptiert, und das Passwort erfüllt die Standardregeln aller drei.
  • lake-orbit-tidy-plum4Passphrase4 zufällige Wörter (3 bis 8) und eine Ziffer von 2 bis 9. Leicht vorzulesen und einzugeben, für Mitarbeitende an gemeinsam genutzten oder ungewohnten Geräten. Wenn du nur eine brauchst, nutze den Passphrasen-Generator.
  • Hq7mTa3kWzGut lesbar10 Buchstaben und Ziffern (8 bis 32), keine Sonderzeichen. Auf einem Tablet oder Smartphone schneller einzugeben.
  • Tiger-Lamp-42Jüngere KinderZwei oder drei kurze Alltagswörter und zwei Ziffern, die ein sechsjähriges Kind lesen und eingeben kann. Bewusst schwächer, etwa 27 Bit: nur dort einsetzen, wo wenige Fehlversuche das Konto sperren, niemals für Mitarbeitende.
  • 482913PIN6 Ziffern (4 bis 12) für Türcodes, Schließfächer oder den Check-in. Alle unterschiedlich und nie eine einfache Folge wie 1234, 0000 oder eine Jahreszahl. Es gelten dieselben Regeln wie beim PIN-Generator.

Datei importieren

Der Download-Button ist zunächst auf CSV eingestellt; über den kleinen Pfeil daneben wählst du ein anderes Format. Jedes Format entspricht der Importvorlage des jeweiligen Systems:

Microsoft Entra
Gehe im Microsoft Entra Admin Center zu Benutzer, dann zu Massenvorgänge und anschließend zu Massenerstellung und lade die Datei hoch. Jeder Benutzername muss eine E-Mail-Adresse mit einer Domain sein, die deine Organisation zu Microsoft Entra hinzugefügt hat. Die Vorlage von Microsoft hat keine Spalte für „Beim nächsten Login ändern“.
Google Workspace
Gehe in der Google Admin-Konsole zu Verzeichnis, dann zu Nutzer und anschließend zu Mehrere Nutzer aktualisieren und lade die Datei hoch. Alle werden deiner obersten Organisationseinheit zugeordnet, die in der Spalte „Org Unit Path“ als / angegeben ist. Ändere die Einträge in dieser Spalte, um Personen einer anderen Organisationseinheit zuzuordnen, zum Beispiel /Sales.
Active Directory
Die Datei enthält die Spalten, die New-ADUser in PowerShell benötigt. Zum Beispiel:
Import-Csv passwords-ad.csv | ForEach-Object {
  New-ADUser -Name $_.Name `
    -GivenName $_.GivenName -Surname $_.Surname -DisplayName $_.DisplayName `
    -SamAccountName $_.SamAccountName `
    -UserPrincipalName $_.UserPrincipalName `
    -AccountPassword (ConvertTo-SecureString $_.AccountPassword -AsPlainText -Force) `
    -ChangePasswordAtLogon ($_.ChangePasswordAtLogon -eq '$true') `
    -Enabled $true
}
CSV
Name, Benutzername, Passwort und die Angabe „Beim nächsten Login ändern“ – für andere Systeme oder eine Tabellenkalkulation.

Direkt aus einer Tabelle einfügen. Eine erste Zeile mit Spaltenüberschriften wie Name und E-Mail wird übersprungen, ebenso zusätzliche Spalten wie eine Berufsbezeichnung sowie Aufzählungszeichen und Nummerierungen. Eine Zeile, die beim Import einen Fehler verursachen würde, etwa wegen eines doppelten Benutzernamens oder eines Tippfehlers in der E-Mail-Adresse, wird markiert. Die Dateien für Microsoft Entra, Google Workspace und Active Directory stehen erst bereit, wenn du den Fehler behoben hast. Zwei Personen mit demselben Namen sind kein Problem: Die zweite erhält einen Benutzernamen mit angehängter Zahl, zum Beispiel sean.murphy2.

Benutzernamen. Für Namen ohne E-Mail-Adresse wird ein Benutzername aus dem Namen gebildet, zum Beispiel grace.hopper. Mit „Nur eine Anzahl“ entstehen user01, user02 und so weiter. Microsoft Entra und Google Workspace benötigen eine vollständige E-Mail-Adresse. Gib deshalb deine E-Mail-Domain in das eingeblendete Feld ein, und aus grace.hopper wird [email protected].

Sicher in einer Tabellenkalkulation. Kein Passwort beginnt mit =, +, - oder @. Bei Namen werden diese Zeichen am Anfang entfernt, sodass eine Tabellenkalkulation einen Zellinhalt niemals als Formel ausführen kann.

Passwörter sicher verteilen

Ein ausgedruckter Zettel. Gedruckt werden jeweils zwei nebeneinander, die du anschließend auseinanderschneiden kannst.
  • Drucke Zettel aus, statt eine Liste zu teilen. Auf jedem Zettel stehen Name, Benutzername und Passwort einer Person. Optional kannst du einen Titel und die Anmeldeseite ergänzen. Schneide die Zettel auseinander und verteile sie, damit niemand ein Passwort von einem Bildschirm oder einer Tafel ablesen kann.
  • Lass „Beim nächsten Login ändern“ aktiviert. Du hast alle Passwörter gesehen, deshalb sollte jede Person ihr Passwort bei der ersten Anmeldung ändern. Diese Einstellung wird in die Dateien für Google Workspace und Active Directory sowie in die CSV-Dateien übernommen und auf den Zetteln vermerkt.
  • Verschicke die Liste nicht per E-Mail. E-Mails bleiben an vielen Orten lange gespeichert.
  • Lösche die Datei nach dem Import und leere den Papierkorb. Sobald sich alle angemeldet haben, braucht niemand mehr die ursprünglichen Passwörter.

Häufig gestellte Fragen

Wie generiere ich mehrere Passwörter auf einmal?

Füge deine Liste mit Namen oder E-Mail-Adressen in das Feld ein, eine Person pro Zeile, oder wähle „Nur eine Anzahl“. Neben jeder Person erscheint sofort ein Passwort. Lade anschließend die Datei für dein System herunter, klicke auf „Alle kopieren“ oder drucke einen Zettel pro Person.

Wie viele Passwörter kann ich auf einmal erstellen?

Bei „Nur eine Anzahl“ gibst du eine Zahl von 1 bis 1.000 ein oder wählst eine der gängigen Mengen aus. Wenn du eine Liste einfügst, erhältst du ein Passwort pro Zeile. Tausend Passwörter dauern etwa eine Sekunde.

Kann ich Benutzernamen und Passwörter zusammen erstellen?

Ja. Füge Namen ein, und jede Person erhält einen daraus gebildeten Benutzernamen, zum Beispiel grace.hopper. Wenn du eine E-Mail-Domain angibst, wird sie ergänzt. Fügst du E-Mail-Adressen oder eigene Benutzernamen ein, werden diese unverändert übernommen. Für Gamertags und Benutzernamen in sozialen Netzwerken probiere den Benutzernamen-Generator aus.

Kann ich eine Passwortliste in Excel erstellen?

Ja. Lade die CSV-Datei herunter und öffne sie in Excel, oder klicke auf „Alle kopieren“ und füge die Daten in ein Tabellenblatt ein: Namen, Benutzernamen und Passwörter landen jeweils in einer eigenen Spalte.

Hat Excel einen Passwortgenerator?

Nein. Formeln mit RAND (ZUFALLSZAHL) oder RANDBETWEEN (ZUFALLSBEREICH) funktionieren zwar, werden aber bei jeder Änderung am Tabellenblatt neu berechnet. Dadurch ändern sich auch die Passwörter, und Excels Zufallszahlen sind nicht für Sicherheitszwecke gedacht. Erstelle die Liste stattdessen hier und klicke auf „Alle kopieren“: Namen, Benutzernamen und Passwörter werden jeweils in eine eigene Spalte eingefügt.

Wie generiere ich zufällige Passwörter in PowerShell?

Die frühere Abkürzung, Membership.GeneratePassword(), gibt es nur in Windows PowerShell 5.1, nicht mehr in PowerShell 7. Einfacher ist es, die Liste hier zu erstellen, die Datei für Active Directory herunterzuladen und sie mit dem oben gezeigten New-ADUser-Skript zu importieren.

Sind die Passwörter eindeutig?

Ja. Jedes Passwort innerhalb einer erzeugten Liste ist anders: Sollte ein neues Passwort mit einem anderen in der Liste übereinstimmen, wird es erneut zufällig erzeugt. Dasselbe gilt für PINs.

Was ist ein gutes vorläufiges Passwort?

Eines, das zufällig für eine einzelne Person erstellt, nur einmal verwendet und beim ersten Login ersetzt wird. Gib es auf einem ausgedruckten Zettel oder persönlich weiter statt per E-Mail und lass „Beim nächsten Login ändern“ aktiviert. Genau dafür ist diese Seite gedacht: für neue Mitarbeitende, das Zurücksetzen der Passwörter eines ganzen Teams oder eine neue Schulklasse.

Wird meine Namensliste irgendwohin gesendet?

Nein. Die Liste wird in deinem Browser eingelesen, und auch die Passwörter werden dort erstellt. Die Dateien entstehen beim Herunterladen auf deinem Gerät.

Wortliste

Stil

Herunterladen als

Zettel drucken

Wird auf jeden Zettel gedruckt. Wird nirgends gespeichert.